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Stress zuhause

Nirgendwo ist zuhause immer eitel Sonnenschein. Mit anderen Worten, auch in den scheinbar glücklichsten Familien fliegen schon mal die Fetzen.
Die Gründe dafür sind sehr unterschiedlich:

So kann es sein, dass deine Eltern sich nicht einig sind, welche Butter auf den Tisch kommt, deine Lehrerin hat sich bitter beklagt, weil du dein Heft nicht ordentlich führst oder dein Ordnungssinn unterscheidet sich ein wenig von dem deiner Mutter.

Es kann aber auch um heftigere Dinge gehen, die dich belasten und traurig oder wütend machen, wie z. B. dass du ungerechtfertigte Strafen bekommst für Dinge, die du nicht gemacht hast, oder dein Vater dich oder deine Mutter oft beleidigt oder dass deine Eltern wenig Verständnis für dich und deine Wünsche und Ängste aufbringen.

Streiten gehört einfach zum Leben dazu.

Wichtig ist, dass sich die Wogen nach einem Sturm auch wieder glätten und die See wieder ruhiger wird, so dass man wieder rausfahren kann auf’s Meer.

Das heißt: Ist es möglich sich wieder zu vertragen? Ist jeder in der Lage, sich zu entschuldigen, wenn er oder sie etwas falsch gemacht hat? Gibt es ein grundsätzliches Vertrauen darein, dass der Andere einen trotz Meinungsverschiedenheiten gut leiden kann?

Was tun?
Als Kind ist dein Einfluss, über bestimmte Dinge zu bestimmen, begrenzt, aber es gibt schon manches, das du tun kannst, wenn du z. B. mit deinen Eltern reden möchtest:

  • Versuche, dein Anliegen in einer ruhigen Situation vorzubringen, mitten im Streit ist die Einsicht auf der anderen Seite häufig geringer, als einige Zeit später.
  • Überleg dir vorher, was du sagen möchtest und welche Argumente du hast.
  • Mach konkrete Lösungsvorschläge.
  • Wenn reden schwierig ist, hilft es manchmal, einen Brief zu schreiben.
  • Wenn du allein nicht weiterkommst, überleg, wer in der Familie oder im Freundeskreis vielleicht vermitteln könnte, mit anderen Worten: Auf wen hören deine Eltern vielleicht eher?