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Mobbing

Mobbing bei der Arbeit oder in der Schule ist ein sehr häufig benutztes Wort. Manchmal wird schon als Mobbing bezeichnet, wenn es irgendwo Stress gibt, Meinungsverschiedenheiten oder harmlose Rangeleien.
Gemeint ist aber etwas anderes: Mobbing sind wiederholte Schikanen oder sogar Gewalttätigkeiten, die einer oder mehrere, Anderen zufügen. Das heißt, wenn ein Kind über einen längeren Zeitraum und häufiger schikaniert wird, dann sagt man, es wird gemobbt.

Hänseleien
In der Schule kommt es nicht selten vor, dass Kinder Andere ausgrenzen “mit der spiele ich nicht” oder hänseln “guck mal die Brillenschlange”, das ist für den Betreffenden sehr verletzend, und es ist wichtig, gut zu reagieren. Wenn dir so etwas passiert, dann überleg, ob dir ein Satz einfällt, mit dem du den oder die “Nerver” in ihre Grenzen weisen kannst: “Schau dich selber an”, “Danke für das Kompliment, Brillenschlangen sind sehr schöne Tiere” oder etwas Originelleres. Es ist gut zu reagieren und damit deine Grenze zu signalisieren, aber den Anderen dann auch nicht weiter zu beachten und unter Umständen zu mehr Hänseleien zu provozieren.

Tu was!
Wenn es aber über dieses Ärgern hinaus geht und du belästigt wirst, bedrängt, beklaut, genötigt, den Ranzen auszuleeren, Geld abzugeben oder etwas zu tun, das du nicht möchtest, dann ist das ganz klar Mobbing, und du musst dir Hilfe holen. – Viele, die so etwas erfahren, denken, wenn ich das Erwachsenen sage, dann wird es noch schlimmer. Das stimmt nicht. Schlimmer wird es, wenn die Mobber spüren, dass sie weiter gewähren können ohne dass ihnen etwas passiert. – Aufdecken, nach außen gehen, sich anderen Mitschülerinnen und Mitschülern, Lehrern, Eltern, dem Rektor, allen anvertrauen, so dass die Sache öffentlich ist und alle aufmerksam sind, ist das einzig Richtige. – Wenn dir nicht geglaubt wird, lege ein Mobbing-Tagebuch an, in das du genau einträgst, wann dir was zugestoßen ist.
Du brauchst Rückenstärkung, und die musst du dir unbedingt holen. Das ist kein Petzen!

Es sind nie alle
Wer gemobbt wird hat manchmal das Gefühl: Alle sind gegen mich. In der Regel ist es aber so, dass einige wenige die Anführer sind, die das Wort haben, und die Anderen sind eher Mitläufer, sagen nichts oder trauen sich auch nichts zu sagen. Beobachte genau, wer welche Position hat, und sprich die Mitläufer einzeln an, ob sie das gut finden, was mit dir gemacht wird und welche Position sie haben. – So kannst du eventuell auch Andere auf deine Seite ziehen oder zumindest diese Front aufbrechen. Schau dir genau an, wen du für dich gewinnen kannst, versuche, Leute um dich zu scharen.