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Informationen über Jobs und Jobsuche

Wer kennt das nicht? Erst Mitte des Monats und mal wieder Ebbe im Geldbeutel? Wem reicht schon das meistens zu knapp bemessenen Taschengeld der Eltern und/oder das BaföG aus? Da hilft nur eins: ein Job zum Geldverdienen.

Hier einige Tipps und Informationen, die du wissen solltest:

Wenn du noch keine 18 Jahre alt bist, musst du und dein Arbeitgeber ein spezielles Gesetz berücksichtigen – das Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG).

  • Wenn du noch keine 13 Jahre alt bist, darfst du, außer innerhalb deiner Familie, gar nicht arbeiten.
  • Wenn du zwischen 13 und 15 Jahre alt bist, darfst du nur mit ausdrücklicher Erlaubnis deiner Eltern arbeiten, und dies auch nur bis zu 2 Stunden täglich, nicht vor dem Schulunterricht und nicht nach 18.00 Uhr.
  • Wenn du zwischen 15 und 18 Jahre alt bist und noch zur Schule gehst, gilt für dich die gleiche Regelung wie für die 13-15jährigen mit der Ausnahme dass du 4 Wochen im Jahr in den Schulferien arbeiten darfst.
  • Ansonsten gilt für Jugendliche aber, dass sie nur zwischen 6 Uhr morgens und 20 Uhr abends beschäftigt werden dürfen. Eine Ausnahme gilt nur, wenn du schon 16 bist: Dann darfst du im Gaststättengewerbe bis 22 Uhr und in mehrschichtigen Betrieben bis 23 Uhr arbeiten.
  • Samstags und sonntags gilt generell ein Arbeitsverbot. Ausnahmen sind aber möglich an Samstagen z.B. in Krankenhäusern, in "offenen Verkaufsstellen" (Bäckerei, Supermarkt, Kiosk etc.), im Gaststättengewerbe, beim Sport und in Reparaturwerkstätten. An Sonntagen ist per Gesetz eigentlich nur die Arbeit im Gaststättengewerbe und in Krankenhäusern als Ausnahme zu nennen.
  • Jugendliche dürfen nicht in Bereichen arbeiten, die gefährlich sind. Darunter fallen sittliche Gefahren (!), Lärm, gefährliche Stoffe, außergewöhnliche Hitze oder Kälte oder generell Arbeiten, die mit Unfallgefahren verbunden sind, denen sich Jugendliche nicht bewusst sind oder diese nicht einschätzen können.

Im folgenden findest du einige Links, die dir bei der Jobsuche hilfreich sein können. Sinnvoll ist es aber in jedem Fall auch in die örtlichen Zeitungen zu gucken, auf Aushänge in Jugendzentren, im Supermarkt etc. zu achten. Auch kann es lohnenswert sein, sich in der näheren Umgebung umzuhören. Vielleicht braucht jemand Hilfe beim Renovieren der Wohnung, bei Gartenarbeiten oder sucht einen Babysitter....

  • www.checked4you.de: Die Verbraucherzentrale NRW hat die Grundlagen, die du wissen musst, wenn du einem Nebenjob nachgehen willst übersichtlich zusammengefasst.
  • www.schuelerjobs.de: kostenlose Jobbörse für Schüler und Studenten mit vielen Informationen und Tipps rund herum, u.a. Beschreibung verschiedener Nebenjobs
  • http://jobs.studieren.de: studieren.de ist der erste Informationsdienst von Studenten für Studenten im Internet. Hier werden dir verschiedene Stellenangebote (vom Ferienjob bis zur Festanstellung) online angeboten.
  • www.jobpilot.de: Jobpilot.de bietet dir eine Datenbank zur Stellensuche an. Außerdem kannst du ganz gezielt nach Stellenanzeigen in deiner Nähe suchen.
  • www.jobber.de - Jobber.de ist eine Jobbörse und -vermittlung für Studenten aus dem gesamten Bundesgebiet. Du findest hier neben einer Reihe von Jobangeboten auch die Möglichkeit ein Jobgesuch zu inserieren.
  • www.versicherungsnetz.de: Auf diesen Seiten kannst du dich darüber informieren, wie viel du verdienen darfst. Informationen für geringfügig beschäftigte Schüler, geringfügig beschäftigte Studenten....
  • www.steuernetz.de: Hier findest du den Gesetzestext des Jugendarbeitsschutzgesetzes.

Nicht alle Jobangebote im Internet sind seriös: Auch wenn die Jobanbieter die Anzeigen vor der Veröffentlichung überprüfen, kann sich manchmal ein schwarzes Schaf einschleichen.

Also aufpassen bei ...

  • utopisch hohen Verdienstmöglichkeiten wie etwa „5.000 Euro pro Monat Nebenverdienst sind möglich”. Derartige Verdienste sind in der Regel frei erfunden
  • Telefonnummern, die mit 0190 ... beginnen: Die Telefongespräche kosten ein Vermögen und führen meistens zu nichts
  • ungenauen Angaben (die Art der Tätigkeit wird nicht genannt, Name der Firma fehlt, es ist kein Firmensitz in Deutschland angegeben usw.)