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Frauenarzt/Frauenärztin

Frauenärzte heißen auch griechisch „Gynäkologen“. Auch wenn es die heutige Frauenheilkunde erst seit dem 19. Jahrhundert gibt, ist ein altgriechischer Name natürlich schicker. Frauenärzte und -ärztinnen sind speziell für den Körper der Frau zuständig. Die meisten Mädchen und Frauen, die zum Frauenarzt gehen, sind kerngesund. Denn Frauenärzte sind zuständig für den weiblichen Körper und auch für Fragen: Wenn Mädchen z.B. unsicher sind, ob es in Ordnung ist, dass sie noch keine Periode haben oder dass die linke Brust größer ist als die rechte oder umgekehrt, sind sie hier richtig, um das zu klären.

Und: Sie sind der „Hauptumschlagplatz“ für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel. Sie betreuen Frauen, die schwanger sind. Sie beraten zum Thema gewollte und ungewollte Schwangerschaft und führen Vorsorgeuntersuchungen durch.

Zum Frauenarzt oder zur Frauenärztin musst du als Mädchen erstmal gar nicht gehen. Es sei denn, du selber möchtest ein Verhütungsmittel, hast Beschwerden oder eine Frage. Mädchen, die regelmäßig ihre Periode haben, sollten einmal im Jahr zur Krebsvorsorge gehen.

Was passiert bei der Frauenärztin?
Wenn du zum ersten Mal dorthin gehst, bist du vielleicht ganz komisch aufgeregt. Und zwar nicht, wie am Abend vor deiner Geburtstagsfeier, sondern eher so eine Mischung aus Neugier und Sorge, vor der Untersuchung, dem Stuhl, von dem du vielleicht gehört hast, oder intimen Fragen der Ärztin. Vielleicht hilft dir zu wissen: Bei der Frauenärztin oder dem Frauenarzt passiert nichts, was du nicht möchtest. Wenn du die Zeit im Wartezimmer überstanden hast, wirst du ins Sprechzimmer gebeten und er oder sie werden dir erst ein paar Fragen stellen: Was führt dich zu mir? Wann hattest du die erste Periode? Wann die letzte? – Wenn du keine Beschwerden hast, ist auch nicht unbedingt eine körperliche Untersuchung erforderlich. – Auch wenn du körperlich untersucht wirst, kannst du immer „Stopp“ sagen oder Fragen stellen, wenn dir etwas unklar ist. Bei der körperlichen Untersuchung betrachtet der Arzt den Scheideneingang und die Schamlippen von außen. Dann macht er die Abstrichuntersuchung. Das heißt, sie entnimmt mit einem Wattestäbchen etwas Sekret und Zellen aus dem Gebärmutterhalskanal, um diese hinterher unter dem Mikroskop auf Entzündungen hin zu untersuchen. Dazu führt der Arzt oder die Ärztin ein Spekulum in die Scheide ein. Spekulum heißt Scheidenspiegel und sieht so ein bisschen aus wie ein Entenschnabel. Mit diesem Scheidenspiegel öffnet sie den Muttermund etwas, um den Gebärmutterhals sehen zu können. Dann steckt sie durch das Spekulum ein Wattestäbchen und entnimmt den Abstrich. Das tut nicht weh, und das Jungfernhäutchen wird auch nicht verletzt. Manche Ärzte machen auch eine Ultraschalluntersuchung, um auf einem Bildschirm zu betrachten, wie es im Bauch aussieht.