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Geschlechtskrankheiten

Für das merkwürdige Wort „Geschlechtskrankheiten“, das sich so ein bisschen anhört, als hätte der Rest des Körpers damit eigentlich gar nichts zu tun, gibt es auch eine lateinische Bezeichnung. Venerologie ist die Lehre sexuell übertragbarer Krankheiten, und das kommt von venereus, Liebeslust oder Liebeskunst. Da steckt die Liebesgöttin Venus dahinter.

Geschlechtskrankheiten können sozusagen die bittere Pille danach sein, das heißt, sie sind durch ungeschützten Sex übertragbar und in den meisten Fällen nicht durch das Besuchen öffentlicher Schwimmbäder. Auch wenn man das manchmal lieber hätte, weil es schuldloser und nicht so intim klingt, wenn man den Eltern oder der Ärztin darüber berichtet. Schließlich geht es sie ja eigentlich gar nichts an, dass man Sex hatte und auch nicht, dass dieser jemand eine Geschlechtskrankheit hat. Aber Ärzte kennen eh die Übertragungswege, und sie wissen auch: Geschlechtskrankheiten sind so alt wie die Welt. Angeblich wurden schon bei Steinzeitknochenfunden in Vorderasien und Afrika Hinweise auf Syphilis gefunden. Man muss sich dafür nicht schämen, auch wenn man es vielleicht trotzdem tut.

Hier die häufigsten Geschlechtskrankheiten:

Trichomonaden
Eine Trichomonaden-Infektion, manche sagen auch liebevoll „Trichos“, kann man sich in seltenen Fällen außer durch Sex auch auf öffentlichen Toiletten, in Saunen oder Schwimmbädern einfangen.

Es ist eine Infektion der Scheide, die durch ein so genanntes Urtierchen namens Trichomonas vaginalis verursacht wird. Diese „Viecher“ riechen unangenehm, bewirken einen glasigen, gelbgrünen Ausfluss und empfindlichen Juckreiz. Sie leben bei vielen Frauen in der Scheide und rühren sich normalerweise nicht. Die Trichomonaden kommen auch im Penis der Männer vor, aber die haben seltener Probleme damit.

Herpes
Herpes kennst du vielleicht als Ausschlag am Mund. Es sind so kleine juckende Bläschen, mit denen man ziemliche Probleme beim Küssen hat. Außerdem sind sie auch noch ansteckend. Also, bei Herpes: Küssen verboten. Solche Bläschen können sich auch an den Schamlippen bilden – das ist dann der so genannte Genitalherpes. Dann ist Sex verboten, tut auch viel zu weh, weil es ordentlich juckt und brennt. Richtig ausheilen kann man ihn nicht, weil die Viren lebenslang in den Nervenknoten überleben. Aber man kann ihn abheilen mit Salben und Tinkturen und erneute Ausbrüche damit abmildern.

Feigwarzen
Feigwarzen sind kleine Warzen, die sich an die Scheide oder an den Penis setzen. Oft machen sie keine Schmerzen. Man kann sich anstecken, ohne dass die Warzen sichtbar werden. Manche Menschen haben das mehrere Jahre, ohne es zu wissen. Wenn man Feigwarzen bei sich bemerkt, sollte man auf jeden Fall Kondome benutzen und zum Arzt gehen.

Chlamydien
Chlamydien gehören zu den häufigsten sexuell übertragbaren Krankheiten. Sie können sich auch durch Oral-Sex, also wenn die Geschlechtsteile mit dem Mund berührt, geküsst und geleckt werden, übertragen. Manchmal spürt man sie gar nicht. Wenn sie sich bemerkbar machen, dann durch Brennen beim Pinkeln, bei Frauen durch klebrigen oder eitrigen Ausfluss, Zwischenblutungen, Unterleibsbeschwerden, Schmerzen beim Sex. Wenn die Chlamydien-Infektion unbehandelt bleibt, kann sie Entzündungen z.B. der Eileiter, der Augen, bei Jungs der Prostata, zur Folge haben. Im schlimmsten Fall kann sie zur Unfruchtbarkeit führen. Also: Sobald du etwas merkst: Nichts wie hin zur Frauenärztin oder zum Frauenarzt.

Tripper (Gonorrhoe)
Ein Sprichwort sagt: „Es ist nicht alles Gold, was mit Go anfängt.“ Das Wort „Tripper“ kommt von „trippen“, „in Tropfen herabfallen“.

Tripper oder Gonorrhoe wird durch Bakterien, den so genannten Gonokokken übertragen. Sie können sich auf den Schleimhäuten des Mundes, der Geschlechtsorgane und des Darms vermehren. Brennen und Schmerzen im Unterleib und Ausfluss sind die Symptome.