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Wann ist es so weit?

„Es war von uns beiden irgendwie das Verlangen da, weiterzugehen als nur zu küssen, uns in den Armen zu halten und zu streicheln. Es war ein traumhaftes Gefühl, ihr so nahe zu sein und sie so zu fühlen.“ (Max, 17)

Forscher haben Jungs und Mädchen befragt, wann sie ihr erstes Mal hatten, und sie haben herausgefunden: Die allermeisten erleben es irgendwann zwischen dem 16. und 18. Lebensjahr.

Wann du Sex mit einer anderen Person haben möchtest, wird dir dein Gefühl mitteilen. Und es ist nur dir und deiner Partnerin oder deinem Partner überlassen. Also kein Stress und kein Wettbewerbseifer, es gibt keine Zeit, ab der es nicht mehr geht oder bis zu der man „es“ gemacht haben muss. Einzig euer Wunsch ist ausschlaggebend und dass ihr beide euch freiwillig dazu entschließt. Wenn einer von euch das Gefühl hat, es ist noch zu früh oder der Partner ist nicht der richtige, ist das Grund genug zu warten. Wenn du den richtigen Partner oder die richtige Partnerin für dich hast, wird er oder sie es verstehen und dir Zeit geben, wenn du noch nicht möchtest. Und umgekehrt: Erzwungener Sex ist keine wirklich befriedigende, schöne Sache. Sex aus Angst, den anderen zu verlieren, macht ein Ungleichgewicht in eurer Beziehung deutlich und hat mit Liebe und Respekt nichts zu tun.

Mit wem?
Die Hälfte aller Mädchen erleben ihr erstes Mal mit einem Jungen, mit dem sie fest zusammen sind. (Und Jungs?) Andere erleben ihren ersten Sex mit einer flüchtigen Bekanntschaft, es ergibt sich auf einer Party im Alkoholrausch, oder sie zielen es drauf ab „es“ endlich mal gemacht zu haben, damit sie „dazugehören“ zur Welt der Erwachsenen.

Ob du nun zu diesem Teil der Menschheit gehörst oder zu dem anderen, das weißt du vielleicht selbst noch nicht. Aber du hast vielleicht Träume oder Wünsche, und die Tatsache, dass die allermeisten ihren Partner gut kennen, spricht dafür, dass das Gefühl von Vertrauen eine große Rolle spielt.

„Das erste Mal stellt sich jede Person anders vor. Meist bleibt es aber ein Traum, denn das erste Mal ist nie so, wie man es sich ausmalt. Für mich soll das erste Mal mit der Person sein, die ich über alles liebe. Es sollte nicht weh tun, und ich möchte es genießen können. Eine schöne Umgebung mit Kerzen vielleicht.“ (Mia, 16)

Wie und wo?
Der richtige Ort ist der Ort, wo ihr ungestört seid und euch beide wohl fühlt. Zu Hause, im hohen Gras auf der Wiese, im Zelt. Wenn man das plant, ist es vielleicht auch nicht so schwer abzupassen, dass die Eltern nicht zu Hause sind oder der kleine Bruder grad keine Autopanne bei seinem neuen Rennauto hat, die du unbedingt reparieren sollst. Alles ist natürlich nicht planbar, auch nicht die Autopanne deines Bruders, die plötzliche Rückkehr deiner Eltern oder das Abrutschen des Kondoms. Deshalb ist bei allen diesen Fragen wichtig zu wissen: Es gibt kein perfektes Drehbuch. Es kommt fast immer anders, als man es sich vorgestellt hat. Und Pleiten, Peinlichkeiten und Pannen auch in der Sexualität sind eher normal als die Ausnahme. Hilfreich ist es dann, wenn man zusammen über das eingekrachte Bett, den vorlauten Bruder, die Erregung, die nicht anhält, lachen kann.

„Das erste Mal war lustig, wir waren fünf Monate zusammen, er hat gedrängelt. Wir hatten vorher totales Vertrauen, sodass wir über alles geredet haben. Wir waren beide 15. Irgendwann wollte ich auch, dann habe ich „Ja“ gesagt. Bei ihm hatten wir unsere Ruhe. Bei mir kam ständig jemand rein. Das war genau am 3. Oktober, dem Tag der deutschen Einheit. Da dachten wir, wir sollten uns auch vereinigen. Es war geplant, und planen sollte man auch. Ich habe Kondome gekauft. Wir hatten vorher schon zusammen im Bett gelegen und Petting gemacht. Es hat nicht so geklappt. Es hat weh getan. Dann haben wir irgendwann aufgehört. Ein paar Tage später, am 6. Oktober, das war ein Samstag – solche Tage merke ich mir – haben wir es dann noch einmal gemacht.“ (Bettina, 19)