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Ess-Krankheiten

Was und wie wir essen, das bestimmen wir selbst. So beginnen manche Ess-Krankheiten mit dem Wunsch nach Selbstbestimmung. Leider entgleitet die freie Entscheidung darüber nicht selten, und das geänderte Essverhalten wird zur Sucht.

Adipositas
„Adipositas“ ist das Fremdwort für Fettleibigkeit, bzw. starkes Übergewicht. Warum Menschen übergewichtig sind, dafür gibt es meist mehrere Ursachen. Zum einen ist die Neigung zur Fettleibigkeit angeboren, zum anderen ernähren sich Dicke oft falsch und bewegen sich zu wenig. Ganz häufig stecken seelische Probleme dahinter, und die Menschen essen, um sich zu trösten und futtern so regelrecht ihren Frust in sich hinein.

Binge Eating
„Binge“ bedeutet „Fresstour“. Mit „binge eating“ sind immer wiederkehrende Heißhunger Attacken gemeint. Wenn so ein Anfall auftritt, verliert man komplett die Kontrolle über sein eigenes Essverhalten und stopft alles in sich hinein. Auf Dauer führt Binge Eating zu massivem Übergewicht.

Magersucht (Anorexie)
Magersucht fängt oft mit Kalorienzählen an. Nur noch fett- und zuckerarme Kost wird verzehrt. Viele steigen mehrmals am Tag auf die Waage, treiben exzessiv Sport und schlucken Tabletten, die den Appetit zügeln. Das Fatale ist, sie verlieren das objektive Maß für dick und dünn. Auch wenn die Außenwelt findet: „Du siehst aus wie ein Strich in der Landschaft“, lautet ihr eigenes Urteil beim Blick in den Spiegel: „Ich bin zu fett.“ Bittere Tatsache: Zehn Prozent der Magersüchtigen sterben an dieser Krankheit.

Ess-Brech-Sucht (Bulimie)
Eine andere Esskrankheit ist die Bulimie. Wer darunter leidet, hat oft ein normales Gewicht und ist sehr leistungsstark. Jedoch drehen sich alle Gedanken ums Essen. Es wird viel Geld ausgegeben, um mehrmals am Tag riesige Essensmengen zuzubereiten und zu verzehren. Nach einem Fressanfall wird, um nicht dicker zu werden, alles wieder erbrochen. Sechs Prozent aller Schüler haben ein Essverhalten, das dem Essen und Erbrechen der bulimisch Kranken nahe kommt.

Was tun bei Kummerspeck, Magersucht und Co.?
Wichtig ist, dass du dich fragst: “Warum ist das bei mir so?” Manchmal ist der Ring um den Bauch ein regelrechter Rettungsring. Als Schutz gegen Angriffe von außen. Hilfreich wäre dann die Frage: “Esse ich, weil ich Kummer habe?” oder “Wovor muss ich mich auf diese Weise schützen?” und “Wie könnte ich mich anders, das heißt durch Worte, durch Verhalten schützen?” „Wie kann ich über mein Leben bestimmen, ohne meinen Körper zu ruinieren?“ – Das herauszufinden ist nicht einfach, und dafür benötigst du vielleicht Hilfe von außen.