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Was findet „man“ schön?

Wenn man eine Umfrage machen würde: „Was finden Sie schön?“ müssten da doch ganz verschiedene Sachen bei herauskommen: “Ich steh auf Brünette” –“Ich mag dicke Beine” – “Mir gefallen die langen Kleopatra-Nasen am besten” und so weiter. “Die Geschmäcker sind verschieden”, heißt es ja, und “Schön ist eigentlich alles, was man mit Liebe betrachtet”, schrieb der deutsche Dichter Christian Morgenstern.

Das hat Herr Morgenstern schön gesagt. Schaut man sich die Ergebnisse von Schönheitsstudien an, könnte man meinen, der Satz gilt eigentlich genau umgekehrt: “Man betrachtet mit Liebe, was schön ist.”
Bei Schönheitswettbewerben sind in der Endrunde fast nur noch Frauen mit besonders kindlichen Gesichtszügen. Forscher haben sich einen Spaß erlaubt, der den ganzen Schönheitswahn ad absurdum führt: Sie haben am Computer aus den Endrundenteilnehmerinnen der Miss Germany Wahl 2002 ein virtuelles Gesicht entwickelt, das in einer Umfrage als deutlich attraktiver beurteilt wurde als alle Original Missen und die echte Miss Germany zusammen.

Mit anderen Worten: Jeder von uns kann sich ganz locker machen. Am Computer ist jedes Gesicht so manipulierbar, dass es hinterher als Titelfoto einer Modezeitschrift an allen echten Models vorbeizieht. Also: Das entsprechende Computerprogramm kann mehr als jeder Schönheitschirurg.

Was gilt als hässlich?
Was hässlich ist, auch darüber sind sich viele Menschen, und zwar sowohl kulturübergreifend, als auch individuell, zumindest in ein paar Grundzügen einig. Jedenfalls, wenn man den so genannten Attraktivitätsforschern glauben will. Sie haben herausgefunden, dass eine makellose Haut und ein symmetrisches Gesicht immer schon absolute Zutaten zu idealer Schönheit waren.
Und wenn du dir überlegst, was das schöne an Pickeln sein soll, wird dir sicherlich auch nicht besonders viel dazu einfallen. Zumal sie die unangenehme Eigenschaft haben, dann aufzutauchen, wenn es gerade um alles geht. Wenn du gerade zu einem wichtigen Date mit deinem Herzensmenschen willst oder ein Vorstellungsgespräch hast oder sonst etwas, wo du auf gar keinen Fall möchtest, dass dein Gegenüber die ganze Zeit auf deinen Pickel starrt und seine oder ihre Erinnerung an dich mit diesem eiternden, roten Etwas in deinem Gesicht verbunden bleibt.

Asymmetrisches Gesicht
Das Problem ist: An unsymmetrischen Verhältnissen in deinem Gesicht, also ob dein linkes Augenlid weiter runterklappt als das rechte, daran lässt sich nicht so direkt etwas ändern. Verbuch es auf jeden Fall unter der Rubrik “persönliche Note”.

Pickel quetschen
Den Pickeln nicht zu Leibe zu rücken, ist fast unmöglich, wenn dich ein Eitergebilde aus deinem Spiegelbild frech und dreist anglotzt, spitzt du automatisch die Finger, um ihm den Garaus zu machen. Aber Vorsicht: Quetschen, nur bei wirklich reifen Exemplaren und nur mit Fingern, die du vorher mit einem Tempotuch verkleidest, sonst wandern die Bakterien, die bislang unter deinen Fingernägeln gewohnt haben, schnurstracks in die Wunde, und die Pickel freuen sich über neue Nahrung und fangen erst recht an zu blühen.

Pickel behandeln
Die meisten Pflegemittel der Kosmetikindustrie kannst du bei deinem Kampf gegen Mitesser getrost vergessen. Sie lassen dich kläglich im Stich, wenn es hart auf hart kommt. Etwas Teebaumöl und ein Abdeckstift als Soforthilfe solltest du auf jeden Fall in der Schublade haben. Damit kannst du zumindest dafür sorgen, dass dein “Date” die Augen auch mal von dieser Unpässlichkeit auf der Stirn in deine Augen richten kann.

Hautärztin oder -arzt
Wenn du aber nicht nur ein paar Pickel und Pusteln hast, sondern dein Gesicht eher an einen Streuselkuchen statt eine Kuchenglasur erinnert und du dich am liebsten komplett unter deiner Bettdecke verkriechen möchtest, kann eine Hautärztin oder ein Hautarzt helfen. Und du solltest dich auch nicht scheuen, sie um Hilfe zu bitten.